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ortsnamen-untervazer:alpen_fluren:nordseite:castrinis

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 +==== Castrinis ====
  
 +Kategorie: [[ortsnamen-untervazer:alpen_fluren:nordseite|Alpen & Fluren - Nordseite]]
 +\\ Hist. Berggut    -> [[https://map.geo.admin.ch/#/map?lang=de&center=2758880.47,1199402.37&z=11.09&topic=ech|Karte]]    -> [[https://burgenverein-untervaz.ch/bildarchiv/Alpen_Fluren/Noerdl-Alpen_Bergwiesen/Castrinis/index.html|Bilder]]
 +
 +auch: '//Calstrinis//', '//Gastrines//' (1496), '//Chastdrinis//' (1744), von //Kastell// / //castellum// (Schloss), welches oberhalb (nördl.) des [[..:..:taeler:tobel:bachtobel|Bachtobels]] im [[..:..:taeler:valcosenz|Valcosenz]] auf einer Geländeterrasse liegt. Im Nordosten grenzt es an den [[..:..:waelder:buchwald|Buchwald]] (auch Buochwald), im Nordwesten an den [[..:..:waelder:laerchawald|Lärchawald]] und im Norden an den [[ochsenboden|Ochsenboden]] (auch: Oksaboda). Die Bergwiese erstreckt sich in Südwest-Nordost-Richtung über ca. 265 m und un Nord-Süd-Richtung über ca. 205 m. Der tiefste Punkt liegt im Nordosten auf ca. 780 m Höhe, der höchste Punkt im Westen auf ca. 838 m Höhe.
 +\\ Die Flur hat den Charakter ein sanft gewellten und nach Südwesten hin leicht ansteigenden Bergwiese, die im Südosten von einem wallartigen Hügel begrenzt wird. Im Norden der Bergwiese, in unmittelbarer Nähe des [[..:..:alpstrassen:alter_alpweg|Alten Alpweges]], befindet sich ein Stadel mit Maiensäss (auf ca. 799 m Höhe / Haus Nr. 335 u. 335-A). Das Gebäude der Maiensäss wurde in den Jahren 2021/2022 aufgeständert und erweitert.
 +\\ Im Nordosten der Bergwiese tangiert der Alte Alpweg in Richtung [[oberberge|Oberberge]] und [[..:hochlagen:alp_salaz|Salaz]] auf ca. 797 m Höhe mit dem [[..:..:alpstrassen:alter_alpweg:castrinisrank|Castrinisrank]] das Berggut. Nur wenige Meter in nordwestl. Richtung zweigt auf 801 m der Zugang zur Burgruine Rappenstein im [[..:..:taeler:valcosenz:unteres_valcsosenz|unteren Valcsoenz]] ab. Der Steig zur Burgruine führt von dort nördlich und nordwestl. um die Bergwiese herum.
 +\\ Im nordöstl. Winkel der Bergwiese fällt steil die kleine und schmale [[..:..:taeler:graeben:castrinistola|Castrinistola]] ab.
 +\\ Das Berggut wurde erstmals im Jahre 1448 als Besitz der Thumb von Neuburg erwähnt. Darüber hinaus wird das Berggut der Felshöhle Rappenstein in historischen Zeiten als landwirtschaftliche Fläche zugerechnet. Es ist u.a. ein Schauplatz zahlreicher regionaler Sagen, z.B. Schlüsseljungfrau, Goldenes Chegelspiel etc. Castrinis wurde als Trockenwiese von regionaler Bedeutung erfasst (TWW-8069).
 +\\ Am äussersten Südwestrand der Bergwiese findet sich ein sog. erratischer Block, ein Findling von ca. 8 qm Grösse aus dunklen, feinkörnigen Aaregranit. Darüber hinaus wird im Flurnamenverzeichnis des Burgenvereins ein Castrinisstein erwähnt, dessen Position jedoch unklar ist.
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 +{{:bilder:img_20220313_122852.jpg?1024|Castrinis}}
 +\\ Blick von Zanoppis auf das Berggut
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 +{{geotag>lat:46.926581, lon:9.525045, alt:800 , placename:Castrinis , country:CH-GR , region:CH }}