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ortsnamen-untervazer:alpen_fluren:nordseite:friewis

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 +==== Friewis ====
  
 +Kategorie: [[ortsnamen-untervazer:alpen_fluren:nordseite|Alpen & Fluren - Nordseite]]
 +\\ Historische Flur    -> [[https://map.geo.admin.ch/#/map?lang=de&center=2759942.05,1201467.13&z=10.374&topic=ech|Karte]]
 +
 +u.a. auch: '//Frowins//' (1257), '//Curia de Früvs, Molendinum ibidem//' (1290), im nordöstl. Gemeindegebiet von Untervaz, im Norden an Mastrilser Flur grenzend. Im Osten wird die Flur durch das Hochufer des [[..:..:gewaesser:vazer_rhein|Rheins]] begrenzt, im Westen steigt die Flur den Hang aufwärts bis zur [[fraettis|Frättis]]-Flur, im Süden grenzt sie an die [[saluem|Saluem]]-Flur und den unteren [[..:..:gewaesser:frankenbach|Frankenbach]].
 +\\ Die Flur hat eine maximale Ausdehnung in Süd-Nord-Richtung von ca. 715 m, in Ost-West-Richtung eine max. Ausdehnung von ca. 190 m. Der tiefste Punkt befindet sich im Süden am Frankenbach mit ca. 525 m, der höchste Punkt an der Grenze zu Frättis mit ca. 620 m. Nördl. des Friewiser Bauernhofes befindet sich ein kleiner, sich aber deutlich abzeichnender Hügel mit einer Höhe von 561 m (in den Karten als Pt.561 vermerkt). Über die Flur führt die doppelte 380-kv-Hochspannungsleitung entlang des Churer Rheintals mit zwei Masten-Paaren. Die Flur ist überwiegend von Weideflächen gekennzeichnet, durchsetzt von einigen, kleinen Baum- und Strauchinseln. Erwähnenswert ist das sog. 'Gärtli', eine kleine, spitz zulaufende Grasfläche auf einem Vorsprung über dem Hochufer des Rheins.
 +\\ Auf Friewis befindet sich ein grosser Bauerhof (Gut Friewis) mit Wohnhaus sowie zwei weitere Wohngebäude (jeweils mit Stadel).
 +\\ Über die Flur führt als Zufahrt zu den Liegenschaften der [[..:..:wege_pfade:friewiser_weg|Friewiser Weg]], welcher vom Müleli kommend bis nach Norden zum 'Loch' auf Mastrilser Flur führt. Darüber hinaus gibt es noch Spuren und Reste des ehem. [[..:..:wege_pfade:alter_fraettiser_bergweg|Alten Frättiser Bergweges]], welcher am '[[..:..:sonstige_orte:steinbrueche-kiesgruben:steinbrueche:steibruch|Steibruch]]' beim [[mueleli|Müleli]] einsetzte und in den oberen (westl.) Bereichen die Friewiser Flur durchquerte.
 +\\ Die Flur war auch ein Fundort eisenzeitlicher Kulturen. Eine 1448 erwähnte St. Nicolaus-
 +Kapelle wurde 1541 vom Rhein 'hinweggenommen'. In den folgenden Jahrhunderten war die Flur gekennzeichnet von häufigen Eigentümerwechseln sowie diversen Flurgrenz-Streitigkeiten.
 +\\ Am Rand der Flur zum Rhein hin liegt die Friewis-Quelle des [[..:..:gewaesser:friewiserbach|Friewiserbachs]], eine sog. Subtermal-Quelle (13.8°). Am Nordrand der Flur (an der Gemeindegrenz zu Mastrils) befindet sich die Friewiser Burgstelle, welche 1474 erwähnt wurde. Am Südrand der Flur befindet sich das ehem. Armenhaus von Untervaz, heute ein Wohnhaus.
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 +{{:bilder:img_20230728_105305.jpg?1024|Friewis}}
 +\\ Ausblick vom oberen (westl.) Rand der Flur nach Nordosten auf den mittleren Bereich von Friewis sowie den Rhein
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 +{{geotag>lat:46.944964, lon:9.539820, alt:574 , placename:Friewis , country:CH-GR , region:CH }}