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ortsnamen-untervazer:alpen_fluren:rheinebene:hinder_da_rosa

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 +=== Hinder da Rosa ===
  
 +Kategorie: [[ortsnamen-untervazer:alpen_fluren|Alpen & Fluren]]
 +\\ Unterkategorie: [[ortsnamen-untervazer:alpen_fluren:rheinebene|Rheinebene]]
 +\\ historische Feldflur    -> [[https://map.geo.admin.ch/#/map?lang=de&center=2760887.77,1200041.35&z=9.49&topic=ech&layers=ch.swisstopo.zeitreihen@year=1967;ch.bfs.gebaeude_wohnungs_register,f;ch.bav.haltestellen-oev,f;ch.swisstopo.swisstlm3d-wanderwege,f;ch.swisstopo.swissalti3d-reliefschattierung,f;KML%7Chttps://public.geo.admin.ch/api/kml/files/V1LxTtZKSg-Gm3EY95mC3g&bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&featureInfo=default&catalogNodes=457,508|Hist. Karte (1967)]]
 +
 +die ihren Namen von der Lage hinter den früheren Wassergruben am [[..:..:gewaesser:giessen-bach|Giessen-Bach]] (die sog. 'Rosen' oder 'Rözen') bei der hist. Flur 'Quartagiessen' (Giessen-Bach) hatte. Die Flur war bis zur Melioration der Rheinebene am Anf. der 70er Jahre des 20. Jh. geprägt von zahlreichen kleinen Feldern. Dabei durchzogen teils recht geradlinige Wege die Flur in Nord-Nord-West- / Süd-Süd-Ost-Richtung. Bis ca. 1950 fand sich auf der Flur an deren Nordrand (nahe dem Waldrand vom Auwald) ein kleines Gehöft, die damals sog. Schinderhütta, in der der Abdecker Josef Vonau lebte, bevor er ins Dorf zog.
 +\\ Die Flur erfuhr eine grosse Veränderung zur Melioration, die bis dahin eher vage gezogenen Flurgrenzen wurden nun konkret anhand der neuen Feldwege auf der Rheinebene, im Norden der [[..:..:wege_pfade:schinderhuettaweg|Schinderhüttaweg]], im Süden der [[..:..:wege_pfade:eichliweg|Eichliweg]]. Im Osten bliebe es beim Waldrand des [[..:..:waelder:auwald|Auwaldes]]. Zwischen der im Westen angrenzenden [[calfaeris|Calfäris]]-Flur und Hinder da Rosa gab es nur eine willkürliche Linie, der Giessen-Bach existierte als ehem. Trennlinie nicht mehr.
 +\\ Ab 1974 bestanden zahlreiche kleine Löserfelder (heute Kleingärten) auf der Flur, während woanders auf der Rheinebene grössere Ackerflächen ausgeprägt wurden. Ab den 00er Jahren des 21. Jh. begann jedoch der Kiesabbau auf der Flur, die [[..:..:sonstige_orte:steinbrueche-kiesgruben:kiesgruben:hinder_da_rosa-kiesgrube|Kiesgrube 'Hinder da Rosa']] wurde angelegt. Zunächst bestand sie aus einem kleineren Areal ganz im Osten am Auwald der Flur, 'frass' sich jedoch immer weiter in östliche Richtung, so dass nach und nach die Kleingärten weichen mussten. Sie wurden zur [[eichli|Eichli]]-Flur verlegt. Ab 2014 fanden sich nachweislich keine Kleingärten mehr auf 'Hinder da Rosa' und die Kiesgrube erfasst nach und nach die gesamte Flur.
 +\\ 2022/2023 wurde die Kiesgrube stillgelegt, der Kiesabbau fand nun in der [[..:..:sonstige_orte:steinbrueche-kiesgruben:kiesgruben:am_renggli-weiher|Kiesgrube 'Am Renggli-Weiher']] statt. Mit der Stilllegung begann auch die Verfüllung der Kiesgrube mit Bauschutt, der im Jahre 2025 noch anhielt, wobei die ehem. Wasserfläche dann schon wesentlich verkleinert worden war. Auf dem wiedergewonnen Boden wurden nun grössere Felder angelegt, eine Rückkehr der Kleingärten auf 'Hinder da Rosa' ist nicht vorgesehen.
 +
 +{{:bilder:calfaeris_30.10.1975.jpg?1024|Hist. Luftbild - Calfäris & Hinder da Rosa}}
 +\\ Luftbild von Okt. 1975 mit der Calfäris- (links) & 'Hinder da Rosa'-Flur (rechts)
 +{{:bilder:flurkarte_hinder-da-rosa.jpg?1024|Flurkarte - Hinder da Rosa}}
 +\\ Ausschnitt aus der offiziellen Flurkarte des Kantons Graubünden mit den dort vermerkten Grenzen der Flur
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 +{{geotag>lat:46.930938, lon:9.552940, alt:525 , placename:Hinder da Rosa , country:CH-GR , region:CH }}