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ortsnamen-untervazer:gewaesser:friewiserbach

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 +=== Friewiserbach ===
  
 +Kategorie: [[ortsnamen-untervazer:gewaesser|Gewässer]]
 +\\ kurzer Bachlauf    -> [[https://map.geo.admin.ch/#/map?lang=de&center=2760158.27,1201935.78&z=10.175&topic=ech&layers=ch.swisstopo.zeitreihen@year=1864,f;ch.bfs.gebaeude_wohnungs_register,f;ch.bav.haltestellen-oev,f;ch.swisstopo.swisstlm3d-wanderwege,f;ch.swisstopo.swissalti3d-reliefschattierung,f;KML%7Chttps://public.geo.admin.ch/api/kml/files/-uaf9-PJRDagheZki-v6Ng&bgLayer=ch.swisstopo.swissimage&featureInfo=default&catalogNodes=457,508|Luftbild]]
 +
 +welcher von den [[..:sonstige_orte:bad_friewis|Friewiser Quellen]] ausgeht und weit nördlich auf Mastrilser Flur in den Strom des [[vazer_rhein|Rheins]] mündet. Der Bachlauf ist in den Überlieferungen nicht erwähnt, was daran liegt, dass lange Zeit der Strom des Rheins direkt unter dem Hochufer von [[..:alpen_fluren:nordseite:friewis|Friewis]] hinweg floss. In den letzten Jahrzehnten jedoch bildete sich unterhalb des Hochufers jedoch ein weiter Auwald aus (der [[..:waelder:auwald:noerdl-auwald|nördl. Vazer Auwald]]). Darüber hinaus verlegte der [[cosenzbach|Cosenzbach]] seine Mündung in den Rhein ein ganzes Stück weiter nach Süden. Somit bildete sich aus dem Quellwasser der Friewiser Quellen ein kurzer Bachlauf durch den Auwald und entlang des Hochufers unterhalb von Friewis, dessen kristallklares Wasser in den Gumpen am Bachlauf tiefblau leuchtet. Insofern ist in heutiger Zeit der Bachlauf als eigenständiges, wenn auch kurzes Fliesgewässer zu sehen. Allerdings obliegt es den Launen des Rheins vielleicht irgendwann wieder direkt unter das Friewiser Hochufer zurück zu kehren.
 +\\ Die sog. Subtermalquelle des Friewiserbachs (nach verschiedenen Quellen ≈ 13.9° C 'warm') liegt auf 525 m Höhe, direkt unterhalb des Hochufers auf Höhe des sog. Krättli-Hofes, einem kleinen Gehöft im mittleren Bereich von Friewis. Schon kurz nach dem Austritt aus dem Berg schwenkt der Bachlauf in nordöstliche und später direkt in nördlicher Richtung, dabei entlang des Hochufers fliessend. Dabei wird er von dichten Auwald umschlossen, an manchen Stellen diverse Gumpen ausbildend. Auf diesem Abschnitt kommt das Wasser weiterer Quellen, teilweise aus dem Bachboden sprudelnd, hinzu. Nach ca. 190 m Fliessstrecke erreicht der Bachlauf das Flussbett des Rheins (auf ca. 521 m Höhe). Hier folgt er zunächst weiterhin dem Hochufer des Rheins, vom Strom durch eine breite und recht massive Kiesbank, teils bewachsen, abgetrennt. Zwischen Kiesbank und Hochufer durchfliesst der Bach erneut einige, teils recht tiefe Gumpen, die tiefblau schimmern. Hier siedeln sich sogar Fische aus dem Rhein an. Auf Höhe der Gemeindegrenze zu Mastrils schwenkt der Bachlauf etwas nach Nordosten ab und entfernt sich damit ein Stück vom Hochufer. Später, am Mastrilser Rheinufer, kehrt er wieder zum Hochufer zurück, ehe er nach weiteren 650 m Fliesstrecke auf ca. 518 m Höhe endgültig in den Strom des Rheins mündet.
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 +{{:bilder:dji_20250901124645_0662_d_verysmall.jpg?1024|Luftaufnahme - Friewiserbach}}
 +\\ Blick von Süden auf den Austritt des Bachs aus dem Auwald (unten links im Bild)
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 +{{geotag>lat:46.946597, lon:9.541484, alt:521 , placename:Friewiserbach , country:CH-GR , region:CH }}
ortsnamen-untervazer/gewaesser/friewiserbach.txt · Zuletzt geändert: von reuter