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 +=== Kiesgrube 'Hinder da Rosa' ===
  
 +Kategorie: [[..:..:steinbrueche-kiesgruben|Steinbrüche & Kiesgruben]]
 +\\ Unterkategorie: [[..:kiesgruben|Kiesgruben]]
 +\\ ehem. Kiesgrube     -> [[https://map.geo.admin.ch/#/map?lang=de&center=2761031.15,1199913.74&z=9.779&topic=ech&layers=ch.swisstopo.zeitreihen@year=2020;ch.bfs.gebaeude_wohnungs_register,f;ch.bav.haltestellen-oev,f;ch.swisstopo.swisstlm3d-wanderwege,f;ch.swisstopo.swissalti3d-reliefschattierung,f;KML%7Chttps://public.geo.admin.ch/api/kml/files/MOiPBpBfQSKdmksv_nLOPQ&bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&featureInfo=default&catalogNodes=457,508|Karte]]    -> [[https://burgenverein-untervaz.ch/bildarchiv/Industriegebiet/Kiesgrube_Hinder-da-Rosa/index.html|Bilder]]
 +
 +benannt nach der Flur 'Hinder da Rosa' am Ostrand der Vazer Rheinebene. Nach der Ausschöpfung der Kiesreserven an der Neuguet-Eichli-Kiesgrube in den 00er Jahren des 21. Jh. benötigte das Kieswerk Untervaz eine neue Kiesgrube, um den Bedarf an Baustoffen weiter decken zu können. Das Kieswerk bekam dafür die Konzession zum Kiesabbau auf der 'Hinder da Rosa'-Flur.
 +\\ Schon im Jahre 2005 begann der Kiesabbau, wobei auch hier wieder ein Schwimmbagger zum Einsatz kam. Zunächst erstreckte sich die noch kleine Kiesgrube am Ostrand derFlur, direkt am Walsrand des Auwaldes. Die auf der Flur vorhandenen Kleingärten konnten zu dieser Zeit noch erhalten werden. Zwischen 2005 und 2010 wurde der Abbau am nördl. Rand der Flur in westl. Richtung fortgesetzt, so dass dort etwa die Hälfte der Kleingärten auf die Eichli-Flur verlagert werden musste. Ziwschen 2010 und 2014 schwenkte der Abbau, nachdem er an der Flurgrenze zur Calfäris-Flur angekommen war, in südlich Richtung, wobei nun schon die vormaligen Abbaubereiche im nordöstl. Bereich der Flur wieder verfüllt wurden und dort Flächen der Landwirtschaft wieder zur Verfügung gestellt werden konnten.
 +\\ Ab 2015 breitete sich die Kiesgrube im südl. Teil der Flur wieder in Richtung Osten aus, dabei sogar die gerade Trasse des angrenzenden Eichliweg unterbechend, so dass dieser ein paar Meter weiter nach Süden verlegt werden musste. Nun mussten auch noch die letzten verbliebenen Kleingärten weichen.
 +\\ In den Jahren 2022/2023 kam man mit dem Kiesabbau wieder an der östl. Grenze der Flur (zum Auwald hin) an und das Kiesvorkommen auf der 'Hinder da Rosa' war erschöpft. Seit dem wurde die Kiesgrube sukzessive verfüllt, noch 2025 existierte eine, jedoch zunehmend kleiner werdende Wasserfläche.
 +\\ Für den Abtransport des gewonnenen Kiesmaterials wurde von der Kiesgrube eine Förderanlage bis zum Kieswerk installiert. Zunächst auf Schwimmpontons, dann über Förderbänder entlang des Eichliweges im Auwald und von dort am Rande der Kieswerkstrasse bis zum nördl. Ende des Kieswerkes. Das gesamte Förderband, grössenteils überdacht, war dann ca. 1 km lang! Nach der Stilllegung der Kiesgrube wurden die Förderanlagen wieder vollständig demontiert.
 +Nach der Beendigung des Kiesabbau an der Kiesgrube 'Hinder da Rosa' wurde eine neue Kiesgrube etwas nördl. vom Kieswerk, die Kiesgrube 'Am Renggli-Weiher' in Betrieb genommen.
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 +{{geotag>lat:46.930753, lon:9.551944, alt:526 , placename:Kiesgrube 'Hinder da Rosa' , country:CH-GR , region:CH }}