Wingertli


Kategorie: Alpen & Fluren
Unterkategorie: Rheinebene
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auch: Haldenwingert (1819), im südl. Abschnitt der Rheinebene, auf einer durchschnittlichen Höhe von 537 m Höhe gelegen. Im Süden wird die Flur mit einem Güterweg vom Burgherteli-Feld abgegrenz, im Norden begrenzt der Wingertliweg die Flur und im Westen streift der Burgweg die Flur, dahinter steigt die Wingertlihalde auf. Im Osten begrenzen seit dem Bau des Zementwerkes Gleisanlagen das Gelände.
Der südl. Teil des Wingertli wurde früher auch als 'Schloss' in den Karten geführt. Vor dem Bau des Zementwerkes am Ende der 50er Jahre des 20. Jh. reichte das Wingertli-Feld noch deutlich weiter nordwärts. Ebenfalls zog der Graben des Giessen-Baches, vom Schlund unter Neuburg kommend, durch das Wingertli nordwärts. Im 19. Jh. (Reste bestanden bis zu den 50er jahren des 20. Jh.) zog eine Lorenbahn, vom Steinbruch an der Fenza-Erhebung kommend, über das Wingertli zu den Rheinwuhren hinweg.
Die Flur wird von einem grösseren Bauerngehöft mit Gestüt am Nordrand vom Wingertli bewirtschaftet. Auf der Flur befindet sich in dessen Südost-Ecke seit 2020 das Paketzentrum der Schweizerischen Post. Über den westl. Bereich der Flur zieht eine doppelte Hochspannungsleitung von Süd nach Nord hinweg.

Wingertli
Blick von Südosten auf das Feld Hist. Luftbild - Wingertli
Luftbild von 1940 mit dem Wingertli noch vor dem Bau des Zementwerkes

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