Gängbach

Kategorie: Gewässer
Nebenbach des Cosenzbachs
Karte

Oberster, rechter Nebenbach des Cosenzbaches im Valcosenz, seine Name leitet sich aus dem Quellgebiet des Baches in den Gäng ab. In alten Schriften (1627) wird im Quellgebiet des Gängbaches (in Bereich der Gäng) ein Brunnen für ein Schwarzes Bächlein ('schwartzen bächlj') erwähnt. Insofern kann ein früherer Name für den Gängbach auch so gelautet haben.
Die obersten Zuflüsse des Gängbaches entspringen auf ca. 1.927 m in den Südosthängen des Brotjogglis. Der Bach mündet auf ca. 1.493 m Höhe, etwas unterhalb des querenden Wanderweges von den Oberbergen zur Mastrilser Alp, in den Cosenzbach. Von seinem obersten Quellort aus ist der Bachlauf des Gängbaches ca. 985 m lang. Auf seinem Weg talwärts durchfliesst der Bach die, im unteren Teil sehr enge und steile Schlucht des Gängbach-Tobels zwischen 1.736 m und 1.624 m Höhe. Im obersten Valcosenz, nach Austritt aus dem Gängbach-Tobel, trennt den Gängbach zunächst ein Moränenwall vom Cosenzbach, welcher erst kurz vor der Einmündung in den Cosenzbach ausläuft.
In trockenen Sommer- und Herbstmonaten kann der Bach vollständig versiegen. Im Winter stellt der Bachlauf ein Zugbahn grösserer Lawinen aus den steilen Nordostabhängen des Berger Calandas dar, die oft bis unterhalb der Mündung des Baches in den Cosenzbach herab schiessen. Die Lawinenreste finden sich oft bis in den Sommer hinein in den oberen Bachläufen des Gängbaches. In offiziellen Karten ist der Bachlauf zwar eingezeichnet aber nicht benannt.

Gängbach im Gängbach-Tobel Gängbach im oberen Gängbach-Tobel, unten Reste einer Lawine