Eichwäldli

Kategorie: Wälder
Wald- und Wiesenflur → KarteBilder

welche sich nordwestl. von Hochwingert und 'Steibruch' am Abhang südöstl. unter Patnal befindet. Klare Flurgrenzen sind nicht bekannt. Grob gesehen zieht sich das Eichwäldli vom unteren Bereich des Claraweges (auf 580 bis ca. 595 m Höhe) den Berghang aufwärts und reicht noch ein Stück über den oberen Abschnitt des Claraweges (auf 622 bis 651 m Höhe) hinweg. Somit hat die Flur eine ungefähre Ausdehnung von ca. 320 m in Südwest-Nordost-Richtung (Sichtachse) und ca. 180 m in Südost-Nordwest-Richtung (Sichtachse). Der tiefste Punkt liegt im Süden der Flur auf ca. 580 m Höhe, der höchste Punkt am (unbestimmten) Übergang zum Patnal auf ca. 660 m Höhe. Im Norden stösst das Eichwäldli an die Clara-Flur.
Nach einer hist. Landkarte des Kantons Graubünden von 1953 reichte das Eichwäldli bis an das Heidackertöbeli heran und somit in den heutigen Hochwingert hinein. Das Eichwäldli besteht aus kleinen Waldbereichen und Bauminseln sowie einzeln stehenden Bäumen (zumeist Eichen) auf der Bergwiese.
Am unteren (südl.) Ende der Eichwäldli befindet sich direkt neben (oberhalb) dem Claraweg (auf ca. 589 m Höhe) der sog. 'Clarastein', eine prägnante Felsplatte mit einem Gletscher-Rundschliff.
Vom äusserten südwestlichen Punkt des Eichwäldlis (auf ca. 651 m Höhe), an der Grenze zu den unteren Wiesen des Patnals, bietet sich unter dem Blätterdach einer alten Eiche ein schöner Blick nach Süden auf Untervaz.
In hist. Schriften wird ein 'Weingarten im Eichholz' (1316) erwähnt, dessen Lage ('südlich Clara') im Bereich des Eichwäldlis gelegen haben könnte.

Eichwäldli
Blick von der Rheinebene beim Hirschland nach Nordwesten auf das herbstliche Eichwäldli (Bildmitte)

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