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Underzamunt
Kategorie: Alpen & Fluren - Nordseite
Bergwiese
→ Karte
auch: Unterzamunt (1966), zwischen Jeli und Ratschon gelegen. In älteren Karten wird dieser Name für diese Lokation nicht aufgeführt. In der Flurnamenverwaltung des Kantons Graubünden (GeoGR) wird Underzamunt ebenfalls nicht aufgeführt, im Verzeichnis der geografischen Namen Graubündens hingegen schon. Früher befand sich auf diesem Gebiet noch ein Teil des 'Zamunter Lerchwaldes'. Noch heute künden zahlreiche Lärchenbäume von dem früheren Waldstück. Der aufgelockerte Charakter der Bergwiese gibt ihr die Ausstrahlung einer Alpwiese. Sie reicht im Norden bis an die Bergwiese Praguot heran, im Süden bis an den Wald am Graben des Ratschonerbaches. Im Osten wird Underzamunt von der Salazer Alpstrrasse begrenzt, im Westen durch den verbliebenen 'Zamunter Lerchwald'. Die Bergwiese reicht von ca. 1.100 m Höhe im Osten bis auf ca. 1.285 m Höhe im Nordwesten.
Über Underzamunt führt ein Alpweg von Nord nach Süd, welcher von der Jeli herüber kommt. Der Weg endet ganz im Süden von Underzamunt. Von dort aus setzt sich ein Pfad hinüber zur Ratschon fort.
Auf dem Gebiet von Underzamunt finden sich im nordöstl. bereich die beiden Gräben 'Wasseritola' und 'Mureritola', im Nordwesten von Underzamunt wurde das Lerchenholz für die Holzschindel-Verkleidung des Hauses 'Flumina' in Flumis geschlagen.

