Birchawies
Kategorie: Alpen & Fluren
Unterkategorie: Rheinebene
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u.a. auch 'Birchenweiss' (1754), 'Birchenwiesacker' (1757), 'Birkenwiese' (1920), 'Birchawis', deren Name sich von der Birke ableitet. Auch wenn die Flur in früheren Jahrhunderten an verschiedenen Stellen erwähnt wurde, es gibt keine historische Karten, die die Flur vermerkt haben. Es darf jedoch angenommen werden, dass die Flur ehemals (bis zur Melioration Anf. der 70er Jahre des 20. Jh.) im Wegewinkel zwischen Unteräuliweg, Chleiweidweg und Hirschlandweg, etwas östl. von der damaligen Grafis-Flur.
Nach der Mleioration wurde die Flur im Grundriss zu einem Rhombus mit 270 m Nord-Süd-Ausdehnung und 340 m Ost-West-Ausdehnung. Die Flur wird nun im Südwesten vom Chleiweidweg, im Nordwesten vom Unteräuliweg und im Südosten vom Hirschlandweg begrenzt. Im Nordosten grenzt sie ohne erkennbaren Übergang an die Schiltli-Flur. Auf der Flur befinden sich Anfänge einer Anpflanzung vom Baumreihen am Südrand sowie im östlichen Teil der Flur zur Auflockerung des öden Ackerlandes, jedoch keine Gebäude. Lediglich zwei Hochspannungsmasten der doppelten Hochspannungsleitung über die Vazer Rheinebene befinden sich dort.
Blick von Nordwesten auf die Feldflur Birchawies in der Vazer Rheinebene.
Ausschnitt aus einer Aufnahme von 1940 aus 3.350 m Höhe. Die Flur befand sich damals wahrscheinlich zwischen den Wegen in der Bildmitte.
