Industriegebiet
Kategorie: Alpen & Fluren
Unterkategorie: Rheinebene
Industrie- und Gerwerbegebiet von Untervaz → Karte → Bilder
Das Name ist inoffizieller Natur und in den offiziellen Karten nicht vermerkt. Ein Teil (der nordöstl.) lag auf der hist. Flur 'Ob dem Strässli'. Dennoch findet der Flurname im allgemeinen Sprachgebrauch eine häufige Verwendung. Seine Ausdehnung reicht im Westen vom Fenza-Steinbruch (Burgweg) bis zum Rheinufer im Osten (Polenlöserweg), im Norden von der Vazer Landstrasse (Flur Underm Strässli) bis zur Wingertli-Flur im Süden. Im weiteren Sinne können noch die Betriebe an der Kieswerkstrasse (östl. davon) zum Industriegebiet hinzu gerechnet werden. Danach hätte das Gebiet eine Nordost-Südwest-Ausdehnung von ca. 1.2 km, von West nach Ost von max. 570 m.
Herausgebildet hat sich das Gebiet und wenig später der Flurname durch die Errichtung der Zementfabrik (ehem. BCU, später Holcim) 1957/58 auf diesem Areal. Im Laufe der folgenden Jahre und Jahrzehnte kamen diverse Industrie- und Gewerbebetriebe hinzu, die dem Gebiet ihr heutiges Antlitz verleihen. Eine Reminiszenz zum Flurnamen erweist die Industriestrasse im Norden des Gebietes. Der historische Polenlöserweg, am Rande des Auwald am Rheinufers entlang verlaufend, und der Burgweg bestanden schon vor Gründung des Industriegebietes.
Der FC Untervaz hatte zwei Spielsstätten (Sportplätze) von 1951 bis 1987 im Industriegebiet.
Über das Industriegebiet gibt es einen Kurzbeschrieb von 1988 von Bruno Galliard.
Hist. Luftbild von 1940 mit der früheren Gegend vom Industriegebiet
Luftaufnahme von 1960 vom enstehenden Industriegebiet beim Bau des Zementwerkes
Luftaufnahme von 2025 vom Industriegebiet
