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Tüfried

Kategorie: Alpen & Fluren
Unterkategorie: Rheinebene
Hist. Feldflur → KarteBilder

u.a. auch: 'Teüffen Riet' (1741),'Duf Riet' (19. Jh.) 'Tüf Ried' (1994), 'Tiefried', 'Tüfriet' (1994), deren Name sich aus dem Wort 'Ried' oder 'Riet' (= Schilf, Röhricht, Sumpf, Moor) ableitet. Sie liegt am Nordende der Vazer Rheinebene auf ca. 528 m Höhe. Die früheren Grenzen der Flur gingen aus den damaligen Karten nicht eindeutig hervor, sie lag jedoch sicherlich zwischen der Rüfi-Flur (nahe Grafis) und der hist. Unteräuli-Flur, von der das Tüfried durch den ehem. Giessen-Bach getrennt war. Bis zur Umgestaltung der Fluren im Zuge der Melioration Anf. der 70er Jahre des 20. Jh. führte über die Flur der 'Steibruch'-Weg, welcher vom Unteräuliweg im Süden zum kleinen Steinbruch im Norden nahe dem Müleli führte. Der Weg verschwand später vollständig. Danach führten keinerlei Wege mehr über die Flur.
Nach der Melioration wurde die Flur im Süden durch den Unteräuliweg und im Norden durch den Rüfiweg (entlang des Cosenzbachs) begrenzt. Zu den benachbarten Fluren Rüfi (im Westen) und Unteräuli (im Nordosten) gibt es keine erkennbaren Flurgrenzen. Von den früher bereits recht wenigen Bäumen auf der Flur blieb nur ein einziger im Südteil der Flur erhalten. Gebäude gab es niemals auf der Flur.
Im zentralen Teil der Flur befinden sich zwei Hochspannungsmasten der doppelten Hochspannungsleitung (380 kV), die von Nord nach Süd über die Vazer Rheinebene führt.

Luftaufnahme - Tüfried
Blick von Nordwesten auf die Flur am nördl. Ende der Vazer Rheinebene. Hist. Karte - Ried (Tüfried)
Ausschnitt aus der Siegfriedkarte um 1900 mit der damals vermerkten Flur am Nordende der Vazer Rheinebene. Flurkarte - Tüfried
Ausschnitt aus der offiziellen Flurkarte des Kantons Graubünden mit den dort vermerkten Grenzen der Flur.

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