Lisibühel
Kategorie Berge & Anhöhen
Kleinere Erhebung → Karte
auch: 'Lisebühel' (19. Jh.), welche über Patnal, Heidacker und Falla aufragt. Die Erhebung ist 774 m hoch und besitzt ein grösseres Plateau auf dem Gipfel. Dieses liegt mit 772 m Höhe nur geringfügig niedriger. Der höchste Punkt befindet sich auf einem kleinen Felsbuckel im Nordwesten des Gipfelplateaus. Die sog. Schartenhöhe der Erhebung ist sehr gering, sie beträgt lediglich 12 Hm. Die Erhebung besitzt einen weit nach Südosten reichenden Bergfuss, auf dem sich ein kleineres Plateau (auf ca. 742 m Höhe) befindet. Das untere Ende dieses Ausläufers befindet sich direkt neben den Stallungen des Heidackers (auf ca. 685 m Höhe). Der Gipfelbereich ist dicht bewaldet, nur im südöstl. Teil des Gipfelplateaus existiert eine kleinere Lichtung (Bergwiese).
Zum Plateau führt ein kurzer pfad von der Alpstrasse aus. Vom südöstl. Rand der Plateaus aus hat man eine besonders guten Blick auf Untervaz sowie die Umgebung. Eine Sitzbank am Rande des Plateaus läd zum Verweilen ein. Zum traditionellen Scheibenschlagen (Schiibaschlaha) werden u.a. auch vom Plateau des Lisibühels die Scheiben abgeschlagen.
Die in den Jahren 1977/78 ausgebaute Alpstrasse in Richtung Oberberge (Salazerstrasse) hat eine Kehre direkt unter dem Lisibühel (Lisibühelrank). Dafür wurde ein Teil des Felssockels bergseitig abgetragen.
Durch archäologische Grabungen auf dem Lisibühel ergaben sich Hinweise auf ein frühgeschichtliche Siedlungsstätte.
Blick von Südwesten auf die dicht bewaldete Erhebung in der Bildmitte
