Spinisegg
Kategorie Berge & Anhöhen
langgestreckter Höhenrücken
→ Karte
auch: Spiniser Egg (1553), Spiniseregg (1932), sich vom Nordostgrat des Berger Calandas ab Chüela Würt weiter hinab ziehender Bergrücken, der das Valcosenz nach Süden hin in seinem Verlauf abgrenzt. In den offiziellen Flurkarten reicht das Spinisegg sogar bis zum Berger Känzli hinauf, was jedoch im lokalen Umfeld kaum so gesehen werden dürfte. So kann der obere Beginn des Spinseggs am Rankbrunnen (auf ca. 1.698 m Höhe, unterhalb von Chüela Würt ) gesehen werden. Es zieht sich dann ich Ost-Nordost-Richtung weiter talwärts (bis auf ungefähr 1.280 , Höhe) bis oberhalb der Zanoppis-Bergwiese. Insofern ist der Bergrücken (in Sichtachse) ca. 1,25 km lang uns senkt sich dabei um ca. 430 Hm ab.
Der grösste Teil des Bergrückens ist dicht bewaldet, lediglich im Bereich der Spinis-Bergwiese (am Spinis-Ausblick, auf ca. 1.370 m Höhe) und an der Rankbrunnen-Bergwiese ist direkt auf dem Bergkamm kein Wald vorzufinden. Nach Süden hin ziehen jedoch im oberen Bereich des Bergrückens baumbestandene Bergwiesen vom Bergrücken abwärts, während nach Norden hin oft dichter Wald (u.a. der Bannwald) an den teils felsigen Abhängen vorherrscht.
Das Spinisegg ist direkt an folgenden Punkten erreichbar:
- Ausblick Spinis-Bergwiese (1.370 m)
- Nördl. Ende Alpweg Gruoba (1.452 m)
- Querung Wanderweg Mastrilser Alp-Oberberge am Rankbrunnen (1.660 m)
Der Ausblick an der Spinis-Bergwiese ist wegen seiner schönen Talsicht nach Nordosten mit Blicken bis weit hinein ins Rätikon sehr beliebt. Eine Sitzbank an exponierter Stelle lädt zum Verweilen ein.
Von der Runggalätsch-Bergwiese (nördl. des unteren Spiniseggs) führt ein Pfad (das 'Kettenwegli') hinauf zum unteren Spinisegg.
Blick von der Jeli-Bergwiese nach Süden zum Ausblick Spinisegg (1.370 m)
Blick vom Spinisegg (auf 1.370 m Höhe) nach Nordosten in das Rheintal bei Landquart, Igis und Zizers. Unten noch Teile von Untervaz.
Ausschnitt aus einer hist. Karte (von vor 1967) mit dem Spinisegg (Spiniser Egg)
