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Fenza-Steinbruch

Kategorie: Sonstige Orte
Unterkategorie: Steinbrüche & Kiesgruben
Steinbruch der Fa. Holcim (ehem. BCU) → KarteBilder

der 1958 aufgeschlossen wurde. Zuvor existierte an der Nordostseite der damaligen Fenza-Erhebung (768 m) ein kleinerer Steinbruch, der Material für den Wuhrbau lieferte. Zunächst wurde der Gesteinsabbau an der Fenza-Erhebung in Angriff genommen, später kam noch die Erweiterung des Steinbruchs in südl. Richtung hinzu (Kleine Fenza). Im Nordosten des Steinbruchs wurde die Talsohle der Untervazer Rheinebene inzwischen erreicht (auf ca. 537 m Höhe).
Im Steinbruch Fenza (inkl. Kleine Fenza) werden Kalkmergel, Mergel und aluminiumhaltiger schiefriger Ton gewonnen. Alle hier vorkommenden Formationen enthalten Pyrit.
In den 20er Jahren des 21. Jh. lag die oberste Abbaukante im Südwesten des Steinbruchs auf knapp 750 m Höhe. Der Steinbruch hat eine horizontale Ausdehnung von ca. 700 m in Nord-Süd-Richtung und von etwas über 400 m in West-Ost-Richtung.
Auf dem Gelände des Steinbruchs befand sich neben der Fenza-Erhebung u.a. das ehem. Valcastiel, der untere Teil des Otra Töbelis, die Wingertlihalde sowie die Felsformation Faule Platte. Am Ostrand des Steinbruchs zieht der Burgweg von Nord nach Süd entlang. Am Nordrand des Steinbruchs wurde eine Halde mit Abraum-Gestein aufgeschüttet (Fenza-Halde, 607 m).

Fenza-Steinbruch
Blick auf den Steinbruch von Osten im Jahre 2022

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