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Gadiera

Kategorie: Alpen & Fluren - Nordseite
Bergwiese → KarteBilder

1836 erstmals Erwähnung findend, abgeleitet von 'Gaden' = Viehstall o. Scheune, oberhalb (nördl.) von Patnal gelegen. Die Flur teilt sich in die (westl.) 'Ober Gada' und (östl.) 'Unter Gada'. Im Norden grenzt sie an den Graben des Frankenbachs, im Nordwesten stösst sie an das Chäppelibühel. Im Süden geht die Bergwiese ohne erkennbaren Übergang in die Patnaler Bergwiesen über, im Südosten befindet sich die Clara-Bergwiese. Der tiefste Punkt befindet sich im Südosten der Gadiera auf ca. 650 m Höhe, der höchste Punkt liegt im Nordwesten, knapp unter dem Chäppeliweg nahe der Mateilis-Bergwiese, auf ca. 786 m Höhe.
Auf der Bergwiese befindet sich auf 'Ober Gada' ein verfallenes Stadel, an der 'Unter Gada' ein Stadel mit Maiensäss. Über die 'Ober Gada' verläuft in einem flachen Graben die Patnaler Gass in Richtung Chäppeli. Der Patnalerweg in Richtung Chäppeli trennt auf ca. 735 m Höhe 'Ober Gada' von 'Unter Gada'. Am östl. (unteren) Rand verläuft ein verwachsener Feldweg, von Patnaler Flur kommend) bis in die Wälder südl. des Frankenbach-Grabens hinein (als Sackgasse).
Neben dem erwähnten Graben der Patnaler Gass mit dichten Gebüsch an den Rändern befinden sich noch diverse einzelne Bäume und Bauminseln auf der Flur, die ansonsten den Charakter einer gegliederten Bergwiese hat. Am Nordostrand der 'Unter Gada' steht auf 711 m Höhe eine prächtige Rottanne mit zwei Hauptstämmen.
Am Südrand der Flur steht am Rande des Patnalerweges auf 736 m Höhe unter einer alten Eiche eine Sitzbank des Burgenvereins.
In historischen Aufzeichnungen ist der Bergiff 'Hinderen Gaden' (1797) als Teil des Patnals vermerkt. Später gab es auch Erwähnungen als hindera, oberer, unterer und vorderer Gada.

Gadiera
Blick über die 'Unter Gada' nach Norden

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