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Scharina

Kategorie: Alpen & Fluren - Nordseite
weitläufigere Bergwiese unter den Ostabhängen der StelliKarteBilder

in alten Schriften (1448) auch: Scheuerina, in teils steilen Hang liegende Bergwiese, die nördl. des Taleinschnittes vom obersten Abschnit des Cosenzbach liegt. Weit oben (westl., auf ca. 1.750 m) geht die Bergwiese ohne direkt erkennbaren Übergang in die Planggen über. Im Nordosten der Bergwiese liegt das Teilstück Schmalzböda. Talabwärts (ab ca. 1.500 m Höhe) geht die Scharina in den Loriwald über. Auf der Scharina finden sich in deren südl. Bereich drei Quellen, die sich auf ca. 1.580 m Höhe endgültig zum Scharinabach vereinen. Die Zuläufe befinden sich in teils deutlich erkennbaren Gräben, die den Hang von West nach Ost abwärts ziehen.
Der Charakter der Bergwiese ist nicht einheitlich, im oberen (westl.) und nördl. Bereich ist sie weitestgehend baumlos, im südl. und südöstl. Bereich teils mit dichteren Baumbestand versehen.
Auf ca. 1.530 bis 1.510 m Höhe durchquert der Wanderweg, von den Oberbergen kommend, die Scharina nach Süden hin in Richtung Bannwald und Mastrisler Alp.
Die Scharina ist in einer alten Sage, der 'Trinu vu Scharina' festgehalten. Es heist darüber auch, dass die Scharina in alten Zeiten (Spätmittelalter) ganzjährig bewohnt gewesen sein soll. Allerdings ist das Gelände trotz der umfangreichen Lawinenschutzverbauungen im Osthang der Stelli nunmehr durch geänderte klimatische Bedingungen lawinengefährdet.

Scharina mit Rheintal
Blick über die Scharina-Bergwiese ins Rheintal

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