Schmalzböda
Kategorie: Alpen & Fluren - Nordseite
Bergwiese, Quellgebiet des Loriwald-Baches
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auch: Schmaltzboden oder Schmalzboda, nordöstl. der Scharina gelegene Bergwiese, die keine klare Trennlinie zur Scharina besitzt. Sie kann auch als deren nordöstl. Teil angesehen werden. Im Norden und im Osten (talwärts) werden die Schmalzböda durch einen Ausläufer des Loriwaldes begrenzt. Nach oben (Osten), zum Stelli hin gehen die Schmalzböda in die Planggen über. Zu den Schmalzböda führt ein Alpweg von den Oberbergen kommend, der am nördl. Rande der Schmalzböda (auf ca. 1.543 m Höhe) in einen Wanderweg übergeht. Dieser führt, in etwa die Höhe haltend, weiter nach Süden zur Scharina.
Der Name der Bergwiese leitet sich aus den sehr feuchten Wiesen ab, die chrakteristisch für die Schmalzböda sind. Die Feuchtigkeit hat ihre Ursache in den verschiedenen kleinen Quellen auf der Bergwiese, die sich im unteren Teil zum Loriwald-Bach formieren, der die Schmalzböda schlussendlich auch entwässert. Die Feuchtigkeit hat sichtbaren Einfluss auf die Vegetation im unteren Bereich der Bergwiese, welche vor allem im frühen Bergsommer mit üppig blühenden Sumpfdotterblumen (Caltha palustris) gekennzeichnet ist.
Auf 1.536 m Höhe befindet sich eine Quellfassung, mit der eine unmittelbar daneben befindliche Viehtränke gespeist wird. Weitere Viehtränken auf den Schmalzböda befinden sich auf 1.6004 m und 1.656 m Höhe.
Blick von Südosten auf den unteren Bereich der Schmalzböda
Ausschnitt aus einer Flurnamenkarte mit der eingezeichneten Lage der Schmalzböda
