Gürgütschboden
Kategorie: Alpen & Fluren
Bereich: Südliche Berge
Grössere Bergwiese
→ Karte
auch: Gärgütschboda o. Gürgatzböden, weitläufige Bergwiese (Schneefluchten) im Südteil des Gemeindegebietes der Gemeinde Untervaz. Die Herkunft des Namens leitet sich vom Dialektwort 'Gürgltsch' = Vogelbeere / Eberesche, lat. Sorbus aucuparia ab. Die Bergwiese liegt auf einer Höhe von ca. 1.335 m bis 1.495 m. Sie teilt sich grob in einen unteren Teil (bis hinauf zur Alpstrasse auf 1.405 m reichend) und einen oberen Teil. Dabei wird sie von der Gürgütschtola, einem kleinen Graben, geteilt. Der untere Teil ist relativ eben und besitzt im unteren Abschnitt nur wenig Gefälle. Unterhalb des Gürgütschbodens zieht ab 1.352 m das Gürgütschtöbeli in Richtung Pradwald hinab. Der südlichste Teil liegt direkt unter den Nordhängen des Spitzaeggs. Im Osten wird die Bergwiese durch die Erhebungen im Wisstannawald begrenzt. Die Bergwiese des Gürgütschbodens erstreckt sich über ca. 9,5 ha. (→ Karte). Im Süden des Gürtgütschbodens wird eine Erhebung namens 'Gürgütschchopf' im Flurnamenverzeichnis erwähnt. Die Lage ist jedoch unbekannt. Darüber hinaus gibt es an der Nordgrenze des Gemeindegebietes einen Gürgütschchopf.
Blick von der Alpstrasse hinab in den unteren Gürgütschboden
