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Schwemmi

Kategorie: Alpen & Fluren
Bereich: Südliche Berge
Bergwiese → Karte

auch Hinterlath (1905), von: schwemmen (vom Holz die Rinde schälen), gelegen zwischen dem Lat im Norden und Prameisters im Süden, zwischen Wislichopf im Südwesten und dem Later Chopf im Osten. Die Bergwiese teilt sich in zwei eigene Bereiche, den oberen (südl.) Bereich, der links und rechts vom Prameistersweg liegt und die untere Schwemmi, ein schmaler Graben umgeben von Erdwällen. Der etwas diffuse Übergang im Süden der Schwemmi zur Prameisters-Bergwiese kann grob auf den unscheinbaren Sattel (ca. 1.055 m) zwischen beiden Wiesen gelegt werden. Der tiefste Punkt (an der unteren Schwemmi) liegt auf ca. 1.013 m (Angrenzung Prameistersweg).
Auf der oberen Schwemmi befindet sich eine kleine Hirtenunterkunft der Älplergemeinschaft von Untervaz, auf der unteren Schwemmi (im Graben) eine Maiensäss mit historischen Stadel.
Etwas südwestl. der unteren Schwemmi findet sich in dichtem Bergwald das Schwemmiloch, eine kleine Höhle.
Ein schwere Lawine, am 4. April 1935 vom Rossfallaboden ausgehend, erreichte die untere Schwemmi nach Überquerung des Gürgütschbodens und der darunterliegenden Bittiein.

Schwemmi - Hirtenunterkunft
Hirtenunterkunft auf der oberen Schwemmi Untere Schwemmi - Stadel
Historisches Stadel auf der unteren Schwemmi am Prameistersweg Flurkarte - Schwemmi
Grenzen der Schwemmi auf der Flurnamenkarte des Kantons Graubünden

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