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Stelli

Kategorie: Berge & Anhöhen
Gipfel → KarteBilder

Die Stelli, bedeutender Gipfel (2.052 m) im nördl. Abschnitt des Hauptkamms des Calanda-Bergmassivs. Sie besitzt auch einen deutlich erkennbaren, jedoch etwas niedrigeren Ostgipfel (2.015 m), der vom Dorf aus gut eingesehen werden kann. Hier steht auch das Gipfelkreuz, welches vom Rheintal aus weithin sichtbar ist. Der eigentliche Gipfel liegt im Westen des schräg nach Osten abfallenden Gipfelplateaus und ist daher von der Taminatal-Seite die prägende Gipfelkontur. Die Stelli liegt zwischen der Alp Salaz im Norden und dem Sattel im Süden (1.959 m, direkt südl. unter dem Gipfel). Sie bildet ein von Norden her eher flach ansteigenden Gipfelaufbau, fällt jedoch im Westen und im Osten sehr steil ab. Im Südwesten zieht der Graben des Leuwizuges abwärts, im Nordwesten fällt das Gelände erst steil, dann abflachend über das Lärchabühel zur Tros-Bergwiese ab. Im Osten fällt das Gipfelmassiv in steilen Geröllhängen und teils über Felswände zu den Planggen hin ab. In diesen Steilhängen befinden sich zahlreiche Lawinenverbauungen, die Lawinenabgänge über die Scharina-Bergwiese und ins oberste Valcosenz verhindern sollen. Auf dem Gipfel stehen im Ostteil zahlreiche Schneefangwände um die Wächtenbildung am Ostrand zu verhindern.

Nächster Gipfel im Süden ist das Brotjoggli (knapp 650 m Luftlinie), im Norden der etwas entfernter liegende Zweienspitz (ca. 2,6 km Luftlinie).

Die Stelli liegt vollständig auf Untervazer Gemeindegebiet. Auf die Stelli (den Ostgipfel) führt von der Salaz aus ein für geländegängige Landmaschinen fahrbarer Alpweg, der auch von Wanderern oder Mountainbikern als bequemer Aufstiegsweg gewählt wird. Im Süden ist über Bergwiesen weglos ein Abstieg zum Sattel möglich. In den Felswänden in den Westabstürzen direkt unter dem Gipfel befindet sich eine kleine Klufthöhle (Stellikluft). Aus den schon flacheren Nordhängen fliesst der Stellibach nach Nordwesten hin ab.

Stelli im Winter
Blick von Osten auf die winterliche Stelli mit dem Gipfelkreuz Stelli
Die Stelli von Westen (vom Vättnerberg) aus gesehen

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