Alter Frättiser Bergweg
Kategorie: Wege & Pfade
Hist. Weg → Karte
welcher vor der Erstellung des Oberen Löserweges (ab Clara) als Zugang zum Berggut Frättis dients. Er setzte am Steibruch-Brückli (am Cosenzbach, auf ca. 531 m Höhe) ein und führte nordwärts, oberhalb der Müleli-Flur leicht aufwärts zu einer Hangterrasse (ca. 540 m). Dort verlief er weiter nordwärts über diese hinweg und stieg im Wald der Saluem-Flur (Saluom) weiter an. Auf ca. 550 m querte der Weg im Frankentöbeli den Frankenbach. Danach führt der Weg weiter über die oberen Weiden des Friewiser Bauerngutes, dabei weiterhin stetig ansteigend. Auf ca. 592 m Höhe quert der Weg das untere Ende des Frättiser Grabens, um danach in einer kurzen, doppelten Serpentine weiter an Höhe zu gewinnen. Dabei wechselt der Weg von der Friewiser auf die Frättiser Flur. Am unteren (östl.) Ende der Frättiser Flur führt er weiter ansteigend, dabei in einem Bogen eine Geländemulde durchquerend bis zu seinem Endpunkt, dem ehem. Frättiser Bauerngut, heute ein Stadel, mit ausgebauter Maiensäss (auf ca. 644 m Höhe). Im Gegensatz zum Wegverlauf, wie er auf Luftaufnahmen aus den 40er Jahren des 20. Jh. ersichtlich ist, führte das Wegende in den 60er Jahren des 20. Jh. etwas weiter oberhalb / westl. des urspürnglichen Zugangs zum Berggut Frättis. Der Weg hat eine Gesamtlänge von knapp 1.2 km und er überwindet dabei einen Höhenunterschied von ca. 113 Hm. Im Bereich der Hangterrasse oberhalb dem Müleli ist eine Wegverlauf nicht mehr vorhanden, ebenso bei der Überquerung der südl. Friewiser Bergwiese. Der Abschnitt im Saluem-Wald ist teilweise stark verwachsen, die Wegtrasse aber nach wie vor gut ausgeprägt. Ab dem Verbindungsweg, welcher vom Friewiser Bauerngut herauf kommt (beim oberen Hochspannungmast oberhalb vom Bauerngut), ist der Weg auch heute noch vorhanden und wird auch landwirtschaftlich genutzt.
Blick entlang des Weges im Bereich Müleli
