Lärchastotzries

Kategorie: Wege & Pfade
Hist. Weg (Ries) → Karte

der seine überwiegende Ausprägung als Hohlweg seine Nutzung als Holzries in hist. Zeiten verdankt. Urspünglich setzte er am Übergang über den Ratschonerbach unterhalb der Ratschon-Bergwiese ein und führte wahrscheinlich an Castrinis vorbei bis hinab zur Glufishei-Bergwiese oberhalb von Untervaz. Heute ist der Wegverlauf noch zwischen der Salazerstrasse im Bereich Lärchastotz bis zur Einmündung in den Alten Alpweg bei Castrinis nachweisbar. Eindeutige Hinweise auf andere historische Namen für diesen Weg finden sich in den einschlägignen Flurnamenverzeichnissen leider nicht, es darf aber angenommen werden, dass ein hist. Wegname früher existierte.
Der heutige Wegverlauf setzt bergwärts gesehen am Wegabzweig direkt am Nordostrand der Castrinis-Flur (auf 801 m Höhe) ein und verläuft ein kurzes Stück in westl. Richtung bis zum Wegabzweig des Alten Fallweges auf 829 m Höhe. Von dort aus führt der Weg in einem teilweise sehr ausgeprägten Hohlweg in westl. Richtung weiter bergwärts. Auf ca. 914 m Höhe mündet ein Ries ein, welches weiter oberhalb in den Alten Oberbergweg übergeht. Auf 934 m Höhe beschreibt das Lärchastotzries einen Haken mit einer nach Süden gerichteten Auslenkung. In diesem Bereich findet sich die ehem. Schindlabödeli-Flur unterm Lärchastotz (nicht zu verwechseln mit dem Schindlaboda am Mateiliserwald). Der Weg führt von dort, teils in leichten Bögen, weiter in westl. und südwestl. Richtung aufwärts. Durch den Bau der Alpstrasse im Bereich Lärchastotz wurde das Schlussstück des Weges ab ca. 1047 m Höhe verschüttet, so dass das Lärchstotzries nun nahe der kleinen Kiesgrube am Lärchastotz in die Salazerstrasse unscheinbar einmündet. Die Gesamtlänge des Weges beträgt ca. 905 m, wobei der Weg einen Höhenunterschied von ca. 244 Hm überwindet.
Auch wenn der Weg nicht ausgeschildert ist, so dient er doch ortskundigen Bergwanderen als Verlängerung des Alten Castrinis-Steigs und somit als Teil des Aufstiegs von Untervaz bis in die Oberberge.

Lärchastotzries
Blick auf ca. 962 m Höhe nach Südwesten entlang des Weges bergwärts in seinem oberen Abschnitt

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