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Tros

Kategorie: Alpen & Fluren
Bergwiese

Relativ stark gegliederte Bergwiese auf einer Geländeterrasse unter den West- und Nordwest-Abhängen der Stelli, von ca. 1.820 m (im Westen) bis auf ca. 1.930 m Höhe (unter dem Stelli-Abhang) liegend. Im Nordosten wird die Tros ungefähr durch den Stellibach begrenzt, im Süden durch ein lichtes Waldstück, welches sich direkt vom Gipfel der Stelli nach Westen herab zieht. Am südl. Ende befindet sich unmittelbar neben dem, die Tros durchquerenden Alp- und Wanderweg eine Quelle mit einer Viehtränke (auf ca. 1.873 m Höhe). In einem leicht bogenförmigen Verlauf hat die Stelli in Längsrichtung eine Ausdehnung von ca. 600 m, an einigen Stellen ist sie ca. 300 m breit, sonst aber schmaler. Im Westen und Nordwesten wird die Bergwiese durch die Steilabstürze hinab zum ca. 300 Hm tiefer liegenden Waldboden und zum Ghürst (beides auf Vättiser Boden) abrupt begrenzt. Auf dem Gebiet der Stelli sind zahlreich kleine Felshügel zu finden, die das Gelände etwas unübersichtlich erscheinen lassen. Dazu kommen noch diverse Senken, die nicht von überaus einsehbar sind. Ebenso ist die Terrasse, auf der die Tros liegt leicht gestuft und Bauminseln verhindern, das die Bergwiese als durchgehend wahrgenommen werden kann. Die Gemeinde- und Kantonsgrenze zwischen Untervaz (Graubünden) und Vättis (St. Gallen) verläuft direkt am westl. Rand der Bergwiese. Auf dieser Grenze liegt auch der Zweienkopf (1.832 m), der auf einem Felsvorsprung in Richtung Taminatal eine grandiose Aussicht auf das Tal bietet. Etwas nördl. des Zweienkopfes setzt auf dem Westrand der Bergwiese (auf ca. 1.825 m Höhe) eine Geländemulde ein (das sog. 'Peterloch'), die umgehend in eine steil herab ziehende Felsrinne mündet. Diese wird links und rechts durch wuchtige und senkrechte Felsmauern begrenzt, die einen faszinierenden Durchblick auf die Talfluchten im Tamintal gegenüber zulassen. Weiter unten geht diese Felsrinne in den Petertobel auf Vättiser Gebiet über. Der Flurname 'Tros' ist in aktuellen Karten nicht vermerkt, in der Flurnamenkarte des Burgenvereins (von 1994) jedoch schon, dagegen fehlt der Name im Untervazer Flurnamenverzeichnis.

ortsnamen-untervazer/alpen_fluren/hochlagen/tros.1723550014.txt.gz · Zuletzt geändert: von reuter