Frättis
Kategorie: Alpen & Fluren - Nordseite
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u.a. auch 'Fraitias' (1270), 'Fräts' (1710), wobei die Deutung des Namens ist nicht ganz einheitlich ist. Es gibt die Annahme eines römischen Ursprungs von 'fracta' = Bruch oder gemäss Kübler (1926) von 'fratta' = Gestrüpp, Dickicht. Frättis liegt oberhalb (nordwestl.) von Friewis und grenzt im Norden an die Mastrilser Flur Schära. Weiter oberhalb der Flur liegt das Waldgebiet Ober Frättis. Die tiefste Stelle der Flur befindet sich auf ca. 620 m Höhe am Übergang zur Friewiser Flur, der höchste Punkt am Waldrand zu Ober Frättis auf ca. 703 m Höhe. Sie hat eine Nord-Süd-Ausdehnung sowie und eine Ost-West-Ausdehnung von jeweils ca. 230 m. Vom Charakter her ist Frättis eine Bergwiese mit einzelnen Bäumen sowie kleineren Bauminseln auf der Flur.
Auf der Flur befindet sich ein Stadel mit Maiensäss (Haus Nr. 290 auf ca. 647 m Höhe), weitere Gebäude sind nicht vorhanden.
Durchquert wird die Flur von Süd nach Nord vom Oberen Löserweg, welcher hinter der Gemeindegrenze auf Mastrilser Flur weiter bis zur Tardisbrücke führt. Vor dem Bau des Oberen Löserweges stellte der Alte Frättiser Bergweg den Zugang zur Flur sicher.
Über die Frättis-Flur führte in historischen Zeiten einmal die Walser Traja von Untervaz in Richtung Norden.
Der Burgenverein unterhält am Oberen Löserweg am Südrand der Flur eine Sitzbank mit schöner Aussicht in das Rheintal.
Blick von der Gemeindegrenze zu Mastrils nach Süden über die Bergwiese Frättis
