Mateilis
Kategorie: Alpen & Fluren - Nordseite
Flur, Bergwiese → Karte
auch: 'Metheilis' (1792), 'Matheilis' (1820), 'Mattailis' (1888), von röm: motta = Hügel, kleinere Bergwiese oberhalb von Patnal und Gadiera. Sie lag in historischen Zeiten am Bergweg in Richtung Valtscharnus, welcher über die Patnaler Gass und das Chäppeli herauf kam. Nach der Flur wurde der gleichnamige Bach (Mateiliserbach) benannt, der in der unmittelbaren Nähe der Flur seine Hauptquelle hat.
Die kleine Bergwiese liegt im Mittel auf ca. 825 m Höhe, sie hat eine Südwest-Nordost-Ausdehnung von nur 133 m, ein Südost-Nordwest-Ausdehnung von knapp 95 m. Auf der Flur befindet sich ein kleines Stadel mit angebauter Maiensäss (Haus Nr. 325 auf 840 m Höhe) am Nordwestrand der Flur in historischer Blockbauweise.
Zur Bergwiese führt ein Fahrweg vom Wegekreuz am Chäppeli kurz zur Flur hinauf. Dieser wurde Ende 1974 erbaut.
Direkt südlich unter der Flur befindet sich das kleine Mateilistöbeli.
Von Mateilis aus führt der Schindlabodaweg durch das Schindelloch bergwärts.
Die Bergwiese von Mateilis wurde als 'Trockenwiese von nationaler Bedeutung' eingestuft (TWW-8056).
Blick vom oberen (westl.) Rand der Bergwiese nach Nordosten über die Flur hinweg ins Rheintal
