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Pradardua
Kategorie: Alpen & Fluren - Nordseite
Bergwiese mit Maiensässen
→ Karte
auch: Pradarduo(n) (1772), Praderdun (1833), in teils steiler Hanglage unterhalb (östl.) der Jeli-Bergwiese gelegen, zu der sie durch die Alpstrasse zur Salaz abgetrennt wird. Im Südwesten grenzen Ausläufer des Lärchastotz an die Pradardua. Talwärts (östl.) grenzt hinter einem schmalen Waldstück die Pajols-Bergwiese an. Überwiegend ist die Pradardua vom Charakter her eine baumlose Bergwiese, nur im Nordosten gibt es eine Waldhecke sowie im Nordwesten einen kleinen, sehr lockeren Baumbestand. Sie reicht von einer Höhe von ca. 1.154 m (ganz im Nordwesten) bis hinab zu einer Höhe von 1.045 m (ganz im Osten). Bei einer Distanz von ca. 357 m (Sichtachse) ergibt sich ein Höhenunterschied von ca. 110 Hm, wobei das Gelände im westl. (oberen) Teil deutlich steiler ist als der Ostteil. In Nord-Süd-Richtung durchmisst die Bergwiese ca. 255 m.
Auf Pradardua gibt es zwei Gebäudegruppen, im Südteil (auf ca. 1.068 m) drei Kombinationen von Maiensäss mit Stadel, im nordöstl. Teil eine kleine Maiensäss, etwas getrennt von einem grösseren Stadel auf ca. 1.064 m Höhe. An der nordöstl. Grenze der Bergwiese tangiert der alte Alpweg die Bergwiese, über den auch die heutige Zufahrt zur Pradardua erfolgt.
Der westl. (obere) Teil wurde als Trockenwiese von 'nationaler Bedeutung' im Kanton Graubünden (TWW-8066) klassifiziert!
Ausschnitt aus einem Luftbild mit der Pradardua und zugefügter Bezeichnung
Blick auf die Maiensässen am Südrand einer winterlichen Pradardua
