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Bärahag

Kategorie: Wälder
Waldgebiet → KarteBilder

auch: Berenhag (1669), Bärenhag, im Südosten des Gemeindegebietes, direkt an der Grenze zur Haldensteiner Flur gelegen. Die Abgrenzung des Waldgebietes im Norden und im Osten (talwärts) ist nicht ganz eindeutig. Im Westen dagegen wird der Wald durch eine aufsteigende Felsmauer abgegrenzt, an deren Fuss auch ein Stück Gemeindegrenze von Nord nach Süd verläuft. Dort befindet sich auch die höchste Stelle des Waldgebietes mit 1.174 m Höhe. Am Südrand, direkt an der Abbruchkante zum Oldis-Talkessel, wachsen Föhren auf dem überwiegend trockenen Kalkstein-Boden, ansonsten überwiegen Fichten-Kulturen mit Buchen durchsetzt. Auf 1.078 m Höhe befinde sich dort eine Wegekreuz am sog. Batänjerweg. Ein Weg führt durch den Wald direkt nach Osten nahe der Abbruchkante (auch Gemeindegrenze) zum Oldis-Talkessel abwärts und mündet später (auf ca. 1.043 m Höhe), noch im Bärahag, in das Ende des Chöpfeweges. Dieser Weg ist auch als Wanderweg markiert. Ein weiterer Pfad führt vom Wegkreuz direkt in nordöstl. Richtung in den Bärahag-Wald hinein. Er führt als Herentobelpfad hinunter in den gleichnamigen Tobel. Unmittelbar südl. dieses Wegekreuzes befindet sich die Gemeindegrenze. Von dort aus führt der Batänjerweg wieder in Haldensteiner Flur hinab (Sassardontwald).
Direkt an der Abbruchkante, gleich unterhalb des Wegekreuzes, bietet sich ein phantastischer Ausblick auf das Churer Rheintal.
Da der Flurname erst in den letzten Jahrzehnten den offiziellen Karten hinzugefügt wurde gibt es in der Flurnamenkarte des Untervazer Burgenvereins (1994) noch eine nachträglich hinzugefügte Flurnamenbezeichnung.

Wegekreuz am Bärahag
Wanderwegweiser am Wegekreuz im Bärahag Bärahag von Südosten
Blick von Südosten gegen die langgezogen Felsflucht (Saclaripp), oberhalb davon der Wald vom Bärahag. Flurnamenkarte - Bärahag
Ausschnitt aus der Flurnamenkarte des Burgenvereins von Untervaz (1994) mit der damals zusätzlich vermerkten Flur.

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