Färawald
Kategorie: Wälder
Waldgebiet → Karte
auch: 'Farawald', 'Fohrenwald' (1809), welches sich über und südl. des Fallbodens erstreckt. Es zieht den Abhang unter dem Zanoppiser Kopf hinauf bis zur Geländekante von Zanoppis und Pizital. Allerdings sind die offiziellen Grenzen der Flurnamen-Verwaltung des Kantons wesentlich weiter gestreckt. Danach würden auch die Wald-Abhänge südl. von Michels Bündti und der Flidis dazu gehören, weiterhin würde das Waldgebiet sich bis zum Nordostrand der Runggalätsch auf ca. 1.283 m Höhe erstrecken. Die Landeskarten bezeichnen dagegen schon immer nur das Gebiet im Dreick Fallboden-Zanoppis-Pizital als Färawald (bzw. 'Farenwald'). Danach erstreckt sich das Waldgebiet von einer Höhe von ca. 800 m im Osten bis auf eine Höhe von max. 1.200 m Höhe am Nordrand der Zanoppis-Bergwiese. Das entspricht einer Ost-West-Ausdehnung von ca. 1,16 km. Im Nordosten wird der Färawald danach von den westl. und südwestl. Ausläufern des Faramürli begrenzt.
Durch das Waldgebiet führt vom oberen (westl.) Rand des Fallbodens der Alte Zanoppissteig über die aufgelassene Waldlichtung Wisli bis zur Zanoppis-Bergwiese aufwärts. Darüber hinaus gibt des noch den Alten Färawald-Steig, der vom 'Bös Tritt' bis zur Einmündung in den Alten Zanoppissteig durch den südöstl. Teil des Waldgebietes aufwärts führt. Ein kleiner Abzweig davon führt zur Pizital hinauf. Ebenfalls erwähnenswert ist der kurze Steig vom Alten Zanoppissteig hinab zur Flidis-Bergwiese, der jedoch im unteren Teil stark verfallen ist.
Am Wegrand des Alten Zanoppissteigs findet sich die kleine Färawaldhöhle.
Blick von der Halbmil nach Süden zum herstlichen Färawald
Ausschnitt aus der offiziellen Flurkarte des Kantons Graubünden mit den dort vermerkten Grenzen der Flur.
