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Wuhrweg (Kieswerkstrasse)

Kategorie: Wege & Pfade
Fahrweg entlang der Rheinwuhr → KarteBilder

Der in manchen Karten als Kieswerkstrasse aufgeführte Weg zieht sich hinter und auf der Wuhr am Vazer (linken) Rheinufer zwischen Rheinbrücke und Oleodotto-Brücke durch den mittleren Auwald entlang. Er ist gut 2.3 km lang und beginnt auf einer Höhe von knapp 537 m und endet am südwestl. Brückenkopf der Oleodotto-Brücke auf ca. 528 m. Er setzt sich dort geradewegs als Auweg fort. Nach dem Abzweig von der Industriestrasse direkt nördl. des westl. Brückenkopfes der Rheinbrücke verläuft er zunächst in eher nördl. Richtung, schwenkt dann aber in einem weiten Bogen am sog. 'Rheinkie' nach Nordwesten ab um dann gerade auf den Brückenkopf der Oleodotto-Brücke zuzulaufen. Er wurde ca. Mitte der 60er Jahre des 20. Jh. gebaut, erstmals war er auf einem Luftbild von 1967 zu erkennen.
In seinem Verlauf von Süd nach Nord münden folgende Wege aus westl. Richtungen in den Wuhrweg am östl. Rand der Vazer Rheinebene: der Hertiweg, der Eichliweg, der Schinderhüttaweg, der Hirschlandweg und am nördl. Ende der Unteräuliweg.
Da die Kieswerkstrasse, welche auch durch das Kieswerk verläuft, ihre Fortsetzung im Wuhrweg findet, wurde der Weg auch als Kieswerkstrasse bezeichnet. Er ist nahezu durchgehend asphaltiert und er wird vom Kieswerk als LKW-Zufahrt zur ehem. Kiesgrube 'Hinder da Rosa' benutzt. Daher gab es auch entlang des Wuhrweges vom Kieswerk aus lange Förderanlagen am Rande des Weges bis zur Einmündung des Eichliweges in den Wuhrweg. In historischen Zeiten in den 60er und 70er Jahren des 20. Jh. verlief entlang des Wuhrweges eine Lorenbahn, mit der Kies vom Kiesabbau im Rhein in den nördl. Auwäldern zum Kieswerk transportiert wurde. Von dieser Bahn sind keine Spuren mehr erhalten, ebenso wurden die Förderanlagen am Wegrand zwischenzeitlich vollständig demontiert.
Parallel zum Fahrweg existiert auch bis kurz vor dem Ende an der Oleodotto-Brücke ein Fussweg direkt auf dem Damm der Wuhr. Er gilt somit zum Wuhrweg zugehörig, ist aber auf den Landeskarten eigenständig vermerkt.
Am Rande des Wuhrweges fand in dessen mittleren Abschnitt im Jahr 2025 zum ersten Mal eine sog. Wertholzsubmission statt, bei der wertvolles Holz aus Bündner Wäldern versteigert wurde.
Am Rande des Fahrweges findes sich auch im nördl. Abschnitt eine Sitzbank des Burgenvereins Untervaz, ebenso auf dem Spazierweg im südl. Abschnitt.

Sitzbank am Wuhrweg
Eine vom Burgenverein aufgestellte Sitzbank am Rande des nördl. Wuhrweges

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