Prameisters
Kategorie: Alpen & Fluren
Bereich: Südliche Berge
Grössere Bergwiese, Berggut → Karte → Bilder
auch: Pramisters (1760), Pramysters (1755), gelegen südl. der Schwemmi-Bergwiese, zwischen Later Chopf im Osten und Rona-Wald mit Wislichopf im Westen. Die Berwiese hat einen langestreckten Charakter ohne grössere Höhenunterschiede und liegt im Mittel auf ca. 1.060 m Höhe. Ganz im Süden endet sie auf ca. 1.076 m Höhe. Der Übergang in die Waldlichtung südl. von Prameisters (in Richtung Heratobel) in nicht ganz eindeutig. Im Südosten befindet sich ein etwas abgesetztes Teilstück der Bergwiese, welches hinter einer flachen Kuppe sich noch etwas in Richtung Curtanätsch absenkt. Der tiefste Punkt liegt dort bei ca. 1.045 m Höhe. Im Südwesten liegt die sog. 'Pramisterser Gülla', eine Senke (auf ca. 1.054 m) ohne Abfluss an der Oberfläche, die mit Wasser gefüllt ist und ein wertvolles Feuchtbiotop darstellt..
Die Bergwiese wird durch den Prameistersweg von Zalt über das Lat aus erschlossen. Dieser zieht sich überwiegend am Westrand der Bergwiese entlang. Vom nördl. Ende der Bergwiese, wo ein flacher Sattel im Gelände den Übergang zur Schwemmi-Bergwiese markiert, setzt der alte Gortschna-Steig ein, welche in südwestl. Richtung durch den Rona-Wald zur Gortschna führt. Vom südöstl. Ende der Bergwiese führt ein Steig hinab zur Curtanätsch. Vom äussersten Süden der Bergwiese führt ein verfallener Steig nach Südwesten aufwärts zum Tobel des Gortschna-Baches und an diesem entlang zur Nordost-Ecke der Gortschna-Bergwiese, wo der Pfad auf den alten Gortschna-Steig trifft.
Das Berggut im Süden der Bergwiese ist ganzjährig bewohnt, die Maiensässen im mittleren und nördl. Teil nur saisonal.
Die Flur besitzt eine gewisse historische Bedeutung, sie wurde bereits auf der Siegfriedkarte (Ausgabe um 1900) erwähnt.
Ausschnitt aus der hist. Siegfriedkarte (Ausgabe um 1900) mit der Bergwiese (Pramieisters)
